Zeremonien zu Neumond & Vollmond

Wir können nicht oft genug zusammenkommen in dieser Zeit. Ob geistig oder real. Beides ist kraftvoll.

Die Zeit des einsamen Wolfs ist vorüber.
Versammelt euch!
Verbannt das Wort Kampf aus eurer Geisteshaltung und aus eurem Vokabular.
Alles was wir jetzt tun, muß auf heilige Art und Weise getan und zelebriert werden.
Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.“

Die Ältesten, Oraibi, Arizona Hopi Nation

Sonne, Mond und Erde bilden ein Dreigestirn, welches sich gegenseitig beeinflusst. Wasserbewegungen von 8 bis 10 Metern im Westen Frankreichs vor der Küste der Bretagne zu Neumond! Was für Kräfte sind da am Werk?

Da wir zu einem Großteil aus Wasser bestehen, hat der Mond auch einen Einfluss auf den Menschen – auf Dich! Aussaat nach dem Mond, Bäume fällen nach dem Mond, bei Frauen wird in bestimmten Kreisen von „der Mondzeit“ gesprochen, wenn sie die reinigende Blutung bekommen. Die Aufzählung lässt sich noch lange fortsetzen.
Vorallem aber ist es der Magnetismus. Ziehe die Dinge in Deine Leben, die Du Dir für Dich und die Welt wünschst.

„Der Finsternis-Neumond im Zeichen Zwillinge markiert einen grandiosen Wendepunkt und gleichzeitigen Neubeginn überall dort, wo Informationen zurückgehalten werden, wo getäuscht wird, und wo – natürlich – die Machterhaltung das Leitmotiv ist.“ (Silke Schäfer, Sternen-News 225)

Warum zu Neumond zusammen kommen?

An Neumond hat sich alles zurückgezogen und es kann was Neues beginnen/geboren werden. Deshalb unser Wunsch, dass wir an diesem besonderen Tag im Kreislauf unserer kleinen Himmelskonstellation getrennte Frauen- und Männerkreise bilden, uns in unserer weiblichen und männlichen Kraft spüren und zelebrieren. Dazu rufen uns schon seit mehreren Jahren die 13 Großmütter auf. Lasst uns unserer ganz besonderen Qualitäten bewusst werden. Vielleicht für den Frieden trommeln, singen, schweigen, tanzen, meditieren, … – ZUSAMMEN STEHEN für unsere nächsten Schritte …

„Der Mond ist gerade nicht sichtbar, für mich ist es der Moment der größtmöglichen Innenschau. Welche ich gerne im heiligen Rahmen unter uns Frauen erlebe, oder mich ganz zurückziehe. Mich in meiner Weiblichkeit nähre, empfangen feiere, tiefe Gefühle zu mir kommen und somit die stärkere Anbindung zu allem was ist in der Stille mir Klarheit schenken können.“

Mirijam

Warum zu Vollmond zusammen kommen?

An Vollmond lasst uns all unser Sein feiern. Alles was wir in die Welt gebracht haben. All unser Wirken. Um es zu potenzieren, um es wertzuschätzen und sichtbar zu machen. Freude und Miteinander zu spüren. Mensch SEIN.

„Der Vollmond ist mein Moment der größten Energiefreisetzung. Ich bin voller Licht und Freude, und verbinde mich gerne mit Außen, bin voller Neugier und Tatendrang, schenke, sähe, lausche, feiere, tanze und bade im Mondenschein.“

Mirijam

Fühl Dich frei, das zu tun, was Du vielleicht immer schon zu Neumond oder Vollmond getan hast. Du kannst gewiss sein, dass DU ein Teil einer großen, weltumspannenden Bewegung bist.
Und wenn Du noch nicht weißt wo und mit wem – klinke Dich schon mal gedanklich ein, zünde eine Kerze an oder ein kleines Feuer, verbinde Dich mit uns. Du wirst Deinen Kreis entdecken oder selbst erschaffen. Die Kraft der Acht ist mehrfach als eine kraftvolle Gruppengröße beschrieben. Sei gespannt.

Wir haben uns Gedanken gemacht, was uns unabhängig von der Sprache auf der ganzen Welt verbindet, was jeder als Start einbringen kann, und sind auf das Tönen gekommen (danke Imarin). Lasse Deinen Ton erklingen, der Dir gerade über die Lippen kommt, den Dein Unterbauch durch seine Muskeln erzeugt und der dann durch Deine Kehle in die Welt geht/schwingt. Das ist unser gemeinsamer Start.

In diesem Gespräch mit Michael Prechtel bestätigt er die besondere Kraft des Tönens und des Kreises. Das Video beginnt mit dem besonderen Klang einer Obertonflöte.
Für Eure Frauenkreise gibt es wunderschöne Anregungen in den Mondhütte / Mondzeit CD’s von Medicine Brooke.

Stell Dir vor, wir machen uns gemeinsam auf den Weg: Wach auf! Steh auf! Liebe Frau!

Lasst uns „danke“ sagen, jede für sich, einander sehen, einander begrüßen, fühlen, innehalten. Uns zusammenfinden und tönen, trommeln, schweigen oder singen und tanzen, dabei untereinander ein Netz weben. Über unseren Frauenkreis hinaus. Zu Freundinnen, die noch nie dabei waren, zu anderen Frauenkreisen die wir kennen, weiter … bis rund um die Erde. Von Feuerkreis zu Feuerkreis, von Kerze zu Kerze, von unserem inneren Feuer zu all den anderen Schwestern. Lasst uns in unserem Inneren all jene mit hineinnehmen oder ganz besonders die Frauen und Mädchen sehen, die Schmerz erleiden, Gewalt, Übergriffe, deren Grenzen überschritten werden – sei es durch Naturkatastrophen, Regimes, Familien, Glaubenssätze, Partner, Eltern, Menschen welche aus der Einheit gefallen sind und Leid zufügen. Lasst sie uns in goldgelbes LICHT hüllen, um ihnen Schutz und Zuversicht zu schenken. So auch uns in dieses LICHT tauchen, um darin zu baden. Wisse, dass unser Leid war und vorbei ist, alles, was sich davon noch zeigt, alte Wiederholungen sind – damit können wir uns befassen und damit abschließen – uns davon endgültig lösen. JETZT aber lasst uns gemeinsam sehen, was wir heute schon wieder sind – die mit den kleinen Krönchen, dem Schwert und einer neuen Aufrichtung, die wieder tanzt und mehr und mehr weiß wie sich Glücklichsein anfühlt, die vorsichtig und mutig einen Schritt oder Sprung 😉 nach dem anderen macht.
Ich begrüße unsere Männer und Jungen, alle Tiere und Pflanzen und Ahnen und Wesen aller Universen in Demut und voller Respekt und Dankbarkeit in Liebe. Mögen wir wieder unser aller Einheit spüren, uns Rückerinnern wer wir in Wahrheit sind – jede/r für sich – und wir zusammen.“ (Mirijam)

Botschafter*in sein
x

FRIEDENS-
Botschafter*in sein