Beten auf indigene Weise

„Die Worte haben Kraft“! Mit dieser Erkenntnis habe ich Harris in meinem letzten Vidoe-Beitrag zitiert. Er sprach von dem Wort Liebe.

Ebenso ist es mit Worten, die einfach aus mir heraus kommen. Es ist wie eine Anrufung. Bei meinem ersten Kontak mit Archi Fire Lame Deer vom Stamme der Lakota habe ich diese Form erlebt. Es sind Worte der Dankbarkeit, die gerade aus mir heraus kommen und eine Wertschätzung ausdrücken.

Als Kind war ich von dem christlichen Weg überzeugt und hatte die Gebete auswendig gelernt. Und auch so wiedergegeben – jeden Abend. So lange, bis ich als junger Mann auf meinen Reisen erkannte, dass die Botschaften meiner Gebete in der Welt nicht gelebt werden. Von dem Moment an war Beten in dieser Form für mich gestrichen. Erst das Verlangen, von einem Indigenen aus erster Hand zu lernen, brachte mich wieder zurück zum Gebet – eben in dieser Form, wie ich es bei Archi erlebt hatte. Später haben es viele andere Indigene bestätigt.

Das ist meine Botschaft heute in meinem Beitrag.

Hier ein Beispiel

  • Was machen die Worte in diesem Gebet mit Dir?
  • Was für Bilder erzeugen sie?

LAKOTA GEBET

Großer Geist, Großmutter Erde,

gib uns heute einen guten Tag.

Laß mich heute den guten roten Weg gehen.

Laß Frieden und Schönheit in den vier

Richtungen des Windes sein.

Laß uns alle erkennen, daß die vier heiligen Farben

– Schwarz, Rot, Gelb und Weiß –

auch die Farben Deiner vier Völker sind

und wir nur zusammen den heiligen

Kreis schließen können.

Laß alle, die an Unterdrückung,

Zerstörung und Gewalt beteiligt sind

von ihrer doppelten Last befreit sein

– ihre Opfer und ihr gutes Herz zu unterdrücken.

Gib mir die Kraft und Gnade heute

Großzügigkeit und Mitgefühl ausdrücken zu können.

Gib mir den Großmut zu sehen,

daß nur was ich teilen kann, wirklich mir gehört

und alles was ich behalten muß, den Bedürfnissen meines Körpers dient.

Laß mich erkennen, daß ich mit allem verbunden bin

durch den heiligen Atem, der uns alle durchweht.

Laß mich deswegen in Harmonie

mit allen Wesen dieser Schöpfung leben

– den zweibeinigen,

– den vierfüßigen,

– den geflügelten,

– den kriechenden und grabenden,

– den flossenschlagenden

und den grünen Wesen.

Laß mich zum Hüter dieser Erde werden

– der Berge und Täler

– der Wälder und Steppen

– der Flüsse und Seen

und der endlosen Weiten der Prärien und Meere.

Gib, daß alle meine Taten heute zum Wohle aller Wesen dienen mögen

und dazu beitragen, daß die zukünftigen Generationen leben können.

Gib, daß ich sehen lerne, daß wir alle verwandt sind.

Ho Metakuye Oyacin!

Aus den Lehren von Wallace Black Elk, Ernie Peters, Frank Fools Crow und Brave Buffalo

Kannst Du Dir diese Welt vorstellen?

Möchtest Du darin leben?

Kannst Du die Gemeinschaft mit allen Lebewesen spüren?

Kannst Du den Frieden fühlen?

Die Wirkung sichtbar gemacht

Dr. Masaru Emoto hat durch die Untersuchungen an Wasser diese kraftvolle Schwingung sichtbar gemacht.

Die Schwingung nach dem Gebet sieht so aus!

Aktionen synchronisieren

Wenn wir uns dann noch gemeinsam / synchron auf etwas ausrichten, dann bündeln wir diese Schwingung. Es kommt immer auf die Absicht an. Das ist unsere Verantwortung als Mensch.

Deshalb unser Aufruf, zu Vollmond weltweit unsere Gedanken auf ein Leben in Wertschätzung mit allen Geschöpfen der großen Mutter auszurichten. Mehr dazu >>

Dieses Beispiel verwende ich gerne bei meinen Feuerlauf-Veranstaltungen. Es zeigt, dass es möglich ist, die Materie – hier Wasser – zu beeinflussen.

Über die Kraft des Gebetes hat Dr. Masaru ein eigenes Buch geschrieben.

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