An dieser Stelle verweise ich auf mein Interview mit Anja. Sie hatte viele Fragen an mich, die mich zu tiefst bewegt haben. Sie war damals 17 Jahre alt und ihr Blick in die Welt erfüllte sie mit Sorge: Wie wir die Erde behandeln. Wie wir uns gegenseitig behandeln.
Mit der Frage: „Wie können wir HEUTE leben?“ (ab Minute 4:24) gibt sie mir die Möglichkeit ein Bild zu zeichnen, wie ich mir die Zukunft vorstelle. Darin skizziere ich ein Bewusstsein, in dem alles, was wir erschaffen, auch wieder zu 100 % recylebar ist. So wie es uns die Erde vormacht. Der Unternehmer Erwin Thoma ist da ein gutes Vorbild für mich. Er hat als Förster die Natur beobachtet und dann zusammen mit seinem Opa die Erkenntnisse umgesetzt. Er beweist mit seinen Holzhäusern, wie Bauen umweltverträglich und energieneutral sein kann.
Ich spreche von einer Win-win-win Verhalten. Das dritte Win ist der Mehrwehr für die Natur.
Meine Vorstellung ist es auch, dass die Technik uns dient und uns das Leben erleichtert.
Nachhaltig denken heißt für mich auch, so weit voraus zu denken und zu handeln, dass es den nächsten Generationen dienlich ist.
Bisher haben wir den nächsten Generationen große Herausforderungen hinterlassen, die gerade bei diesen jungen Erwachsenen zu großer Sorge über ihre Zukunft führen. Anja spricht den Plastikmüll und den Klimawandel an, die ein Dauerthema in den Medien sind.
Sauberes Wasser ist unsere Lebensgrundlage – Trinkwasser überall!
Ich skizziere ein Szenario, in dem wir von jetzt auf gleich aufhören, das Wasser zu verunreinigen. Die Grundlage dafür ist ein klares Versprechen von allen Anrainern, sofort aufzuhören etwas in das Wasser einzuleiten, bevor es nicht zu 100 % gereinigt ist. Zu Überwachung können wir ein Spiel daraus machen, die Menschen an die Vereinbarung zu erinnern. So könnte ein neues Bewusstsein an der Basis entstehen.
Erst letzte Woche habe ich von einem Teilnehmer der Wildnisnpädagogik gehört, dass „Mutter Erde“ in der Lage ist sich selbst zu heilen.
Er hat den Braunkohle – Tagebau in Ostdeutschland beobachtet, als nach der Ausbeutung das Gebiet wieder renaturiert und nichts mehr in den Fluss eingeleitet wurde. Nach 5 Jahren waren wieder Fische darin und die Natur auf dem Weg sich zu erhohlen.

Ich werde auch gefragt, was Frieden ist.
Meine Antwort kommt ab Minute 16:12
Dabei belasse ich es für heute.
Danke fürs Teilen!









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